Unser Leistungsversprechen

Angebote für handwerkliche Leistungen sind Leistungsversprechen. 

Das gilt auch für unsere Branche. Ob Sie später mit einer geleisteten Arbeit zufrieden sein werden, entscheiden Sie bereits bei der Auftragsvergabe mit.

Wer Billigangeboten den Zuschlag gibt, um Kosten zu sparen, riskiert billig ausgeführte Arbeiten und die Verarbeitung von billigen Materialien. Derart mangelhafte Ausführung mit billigsten Materialien sind die Ursachen für frühzeitig auftretende Schäden. Das kann sehr teuer werden. Gerade im Handwerk gilt deshalb: Wer billig kauft, kauft öfter. 

Im Folgenden erhalten Sie einige wichtige Hinweise, die Sie als Auftraggeber in die Lage versetzen, eingehende Angebote sorgfältig prüfen zu können.

 

Prüfen Sie Angebote sorgfältig

Vergeben Sie Aufträge nicht voreilig an die unter dem Strich billigste Offerte. Ein Angebot ist zunächst ein Leistungsversprechen, nicht mehr aber auch nicht weniger. Vergleichen Sie deshalb die Leistungen sehr genau.

 

Kennen Sie die Leistungsfähigkeit der Anbieter?

Logo der Innung der Maler und LackiererWenn Sie den Anbieter nicht persönlich kennen, setzen Sie sich vorsichtshalber mit der für Ihren Wohnort zuständigen Innung der Maler und Lackierer in Verbindung, und fragen Sie dort nach, ob dieser Anbieter als leistungsfähiger Meisterbetrieb bekannt ist.

Ortsfremde beziehungsweise ausländische Firmen oder Firmen die andere Preisangebote extrem unterbieten sind häufig auf dem Markt nur Eintagsfliegen.

Sollte es später zu Baumängeln kommen stehen derartige Firmen aus unterschiedlichsten Gründen häufig nicht mehr für die Beseitigung von aufgetretenen Mängeln zur Verfügung.

 

Geben Sie einheitliche Leistungsbeschreibungen vor und prüfen Sie die einzelnen Angebotspositionen

Fachlich genaue Leistungsbeschreibungen schließen Mißverständnisse in Angeboten aus. So können Sie Angebote besser prüfen und im Einzelnen vergleichen.

 

Das Preisleistungsverhältnis muss stimmen

Nicht das billigste Angebot ist das Beste. Prüfen Sie extrem teure und billige Offerten besonders kritisch. Als Richtlinie gilt: Das technisch, wirtschaftlich und gestalterisch annehmbarste Angebot erhält den Zuschlag (Auszug aus §25VOB/A).

 

Klären Sie die Ursache für Preisdifferenzen

Die häufigsten Ursachen für erheblich Preisdifferenzen sind zu niedrige Werkstoffkosten durch minderwertiges Material, geringe Zeitansätze für Einfachausführungen mit unabwendbaren Folgeschäden oder niedrige Löhne für wenig qualifiziertes Personal. Hinterfragen sie die vertragsgerechte Ausführung der gesamten Arbeit.

 

Festpreis je Mengeneinheit

Üblich ist ein Einheitspreis je Quadratmeter, Meter oder Stück. Nur in Ausnahmefällen wird ein Stundenverrechnungspreis vereinbart.

 

Der Stundenverrechnungspreis

Malermeisterbetriebe haben unterschiedliche Kosten und Stundenverrechnungspreise. Die durchschnittliche Zusammensetzung des Stundenverrechnungspreises, Tariflohn, Werkstoffkosten, Gemeinkosten, Sonderkosten usw. sollte im Angebot belegt und überprüfbar sein.

 

Zu einem guten Angebot gehört mehr

Vergleichen Sie auch durch die entsprechenden Firmen ausgeführte Objekte und den angebotenen Service, sowie die technische, bauphysikalische und gestalterische Beratung im Vorfeld der Auftragserteilung. Ebenso dazu gehört die eigentlich selbstverständliche Gewährleistung der Anbieter.

 

Qualitätsarbeit ist ihren Preis wert

Planen und prüfen Sie die Angebote sorgfältig. Lassen sie sich bei fachlichen Fragen von einem Sachverständigen des Maler-und Lackiererhandwerks beraten. Bedenken Sie immer, Qualitätsarbeit ist letztlich preiswerter als ein "billiges Leistungsversprechen".

 

Planen Sie regelmäßige Instandsetzungsarbeiten

Halten Sie so ihre Kosten in Grenzen. Rechtzeitige Instandsetzungsarbeiten sind preiswerter als die Behebung größerer Schäden. Planen Sie mit Ihrem Maler- und Lackierermeister einen Instandsetzungszyklus.

 

 

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